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Tigergans (Aprilis laetus janoschka)In Buntenbock wurde in der vergangenen Woche zum erstemal im Harz die seltene gelb-dunkele Streifengans gesichtet (Lat.: Laetus janoschka). Von den kolorierten Streifengänsen gibt es mehrere sehr verschiedene Arten: die indische und die nordafrikanische Variante. Letztere ist die auf dem Foto sichtbar gelb-dunkel gestreifte. Sie ist die seltenere der beiden Varianten (zur Unterscheidung hilft Wikipedia: Streifengans).

Das bei uns sehr seltene Tier lebt normalerweise auf Teneriffa, bevorzugt die Nähe menschlicher Siedlungen und kann gut von den dort üblichen Hängematten beobachtet werden.
Doch wie kommt es zu dem Aufsuchen einer neuen Heimat und dem Flug in den Harz? Offensichtlich ist die Klimaerwärmung schuld. Es scheint, dass der Harz, mit seinem ohnehin schon sonnenreichen und warmen Klima, sich weiter dem südlichen Klima annähert, so dass die Tiere vermutlich in nächster Zeit vermehrt bei uns anzutreffen sein werden.

"Ein Glücksfall", wie Horst Eckert, Gast in Buntenbock uns gegenüber zugab, dass er beim Spaziereingehen immer die Kamera dabei hat. Vermutlich dürfte ihm das erste Foto einer Streifengans im Harz gelungen sein.

Zumindest für den Tourismusverband ist dies eine gute Nachricht. Menschen aus ganz Deutschland haben schon in den letzten Tagen im Oberharz angerufen, um das seltene Tier zu sehen und zu fotografieren. Aus "Stadt Oberharz am Brocken" kamen sogar zwei Reisebusse in den Oberharz, mussten aber leider wieder ohne ein Foto nach Hause fahren, da die Tiere meist sehr scheu sind.

Tigergans (Aprilis laetus janoschka)

So bleibt es bisher bei dem einizigen Foto von Horst Eckert, der es uns aber gerne zur Verfügung stellt. Danke Horst!